Jana Seidel

Ich möchte Yoga JEDEM zugänglich machen, ganz egal, welches Alter, ob er / sie sich für "spirituell" hält, besonders "fit" ist oder nicht!

Company 

Namastyay

Wohnort

Berlin

 

Position

Bloggerin & Yogalehrerin

Was ist dein Vision?

Ganz klar: ich möchte Yoga JEDEM zugänglich machen, ganz egal, welches Alter, ob er / sie sich für "spirituell" hält, besonders "fit" ist oder nicht! Mein Herzensprojekt ist es, vor allem auch Frauen mithilfe von Yoga dabei zu unterstützen, sich in ihrem Körper rundum wohl und angekommen zu fühlen, selbstbewusst zu sein und ihren eigenen Weg zu gehen - no matter what! Ich selbst habe durch Yoga zu einem gesünderen und glücklicheren Leben gefunden. Yoga hat mich darin bekräftigt, meinen eigenen Weg zu gehen, ungeachtet dessen, was irgendjemand von mir erwartet oder darüber denkt. Yoga hilft mir, jederzeit Entspannung zu finden, egal, welchem Alltagsstress ich ausgesetzt bin und hat zudem einen durchweg positiven Mindset etabliert. Und genau das möchte ich gerne auch an meine Schüler/innen weitergeben – denn was bei mir funktioniert hat, das klappt auch bei DIR!

Was ist dein persönliches Mantra?

Ich bin ruhig in dem Wissen, dass nur das Richtige in meinem Leben passiert.

Jana, 30, Wahlberlinerin ist auf ihrer persönlichen Yoga Journey

„vom Bürostuhl auf die Matte“

Wie bist du zu deiner heutigen Position gekommen?

Man sagt ja: umso steiniger der Weg, desto wertvoller das Ziel. Das trifft auf mich zu 100% zu. Ich hatte in meiner Jugend bis in meine Zwanziger keine Ahnung, was ich mit meinem Leben anstellen möchte. Drum habe ich mich darauf verlassen, was andere (allen vorweg mein Vater) als 'richtig' für mich erachteten - ohne in mich reinzuhören, ob das so auch tatsächlich für mich der richtige Weg ist. So kam es, dass ich einige Jahre im absolut falschen Job feststeckte, der mich nicht erfüllte. Ich wurde immer unglücklicher, denn ich vermisste Sinnhaftigkeit in meinem Leben - hatte aber auch keinen Pan B. Als dann mein Vater verstarb, stürzte ich in ein tiefes Loch. Vor seinem Tod hatte ich ihm noch versprochen, mit dem Sport anzufangen (es war ihm sehr wichtig, da er Physiotherapeut und Karatelehrer war, ich mich aber nie wirklich für sportliche Betätigung begeistern konnte). Und so kam es, dass ich mich im Fitnessstudio anmeldete und über eine Kollegin dann auch zum Yoga fand. Schnell entdeckte ich meine Leidenschaft für Yoga, da es mich vor allem auf der emotionalen Ebene stark berührte. Ich erhielt in all meiner Trauer wieder einen Zugang zu mir selbst. Und so pilgerte ich beinahe täglich zum Yoga, war die Matte doch der einzige Ort, an dem ich mich rundum wohl und geborgen, aber auch stark fühlen konnte. Einige Monate später war die Situation im Büro für mich nicht mehr auszuhalten, ich war ständig krank und einfach nur noch unglücklich. So kündigte ich meine sichere Position - ohne zu wissen, was vor mir liegt, ohne Plan B. Im ersten Moment eine wahnsinnig befreiende Entscheidung, im nächsten absolut beängstigend. Wer sollte mir denn nun sagen, wie es weiter geht und unter die Arme greifen? Mein Vater war ja nicht mehr da, um dies zu tun. Und so kam das Gefühl des "freien Falls". Ich fühle mich wertlos, wusste nicht wohin mit mir. Ich bin unglaublich dankbar, dass ich auch in dieser Zeit meine Freundinnen an der Seite hatten, die mich unterstützten, als ich selbst nicht mehr an mich glaubte. Ich entschied mich, in eine Klinik zu gehen, mit dem Ziel, all die Dämonen der Vergangenheit aufzuarbeiten und endlich MEINEN Weg zu finden. Die Wochen in der Klinik waren mit die schwersten in meinem Leben, aber auch sehr wegweisend. Denn dort fand ich - durch den den Wink des Schicksals - heraus, dass ich meine Leidenschaft fürs Yoga auch sehr gut teilen kann. Ich fing dort an, meine ersten Yogastunden zu unterrichten und schon bald entstand ein richtiger "Hype", denn jeder wollte mit mir Yoga machen. Als sich dann noch zeitgleich über Instagram (ich hatte damals schon meinen Yoga-Account) die Bestseller Autorin und Yogaikone Kerstin Linnartz bei mir meldete, war das DAS Zeichen schlechthin für mich - war doch ihr Buch das erste, das ich mir zum Thema Yoga gekauft hatte. Und so kam eins zum anderen: Ich machte meine Yogalehrer Ausbildung bei ihr, sie nahm mich noch während der Ausbildung unter Vertrag und ist seit diesem Zeitpunkt eine unfassbare Unterstützerin, Beraterin und Freundin. Ich rief meinen Yoga Blog ins Leben - mit dem Ziel, auch anderen (Frauen) Mut zu machen, ihren Weg zu gehen und ihrer Bestimmung zu folgen. Heute arbeite ich glücklich als Yogalehrerin in einem Yogastudio, gebe Privatstunden, Firmenyoga und unterrichte / assistiere auf Yoga Events.

Was ist dein nächster Schritt?

Wie ich ja vorhin schon gesagt habe, möchte ich Yoga gerne jedem zugänglich machen - und das am Liebsten schon so früh wie möglich! Drum möchte ich noch eine Ausbildung zur Kinderyogalehrerin machen und auch gerne Yoga an Schulen unterrichten. Hätte ich Yoga schon viel früher entdeckt, wäre ich sicher nicht so tief gefallen und wäre in einigen Situationen in meinem Leben gelassener gewesen, hätte meinen Wert erkannt. Mein Wunsch ist es, Menschen durch meinen Yogaunterricht und meine persönliche Geschichte zu berühren, sie zu stärken auf ihrem ganz persönlichen Weg und zu ermutigen, ihrem Herzen zu folgen. Und neben dieser Zusatzausbildung träume ich davon, bzw. arbeite ich daran, in den kommenden Jahren vermehrt im Ausland zu arbeiten und an vielen verschiedenen Orten dieser wunderschönen Welt Yoga zu unterrichten.

Wovon lässt du dich inspirieren?

Eine große Inspirationsquelle sind die buddhistischen Lehren. Ich lese täglich mal längere, mal kürzere Texte, meist vor dem zu Bett Gehen. Sie geben mir gute Denkanstöße, berühren mich und erinnern mich täglich daran, auf was es wirklich ankommt im Leben: nämlich ethisch zu handeln, alles mit Liebe zu tun, einen respektvollen, friedlichen Umgang miteinander zu pflegen, im Moment zu leben und tiefes Vertrauen in sich selbst zu haben.

Was würdest du anderen Frauen raten für ihren nächsten Schritt?

TU ES. Ganz egal, wie verrückt es auch scheint oder was irgendjemand davon hält: es ist dein Leben und du hast verdient, glücklich zu sein! Wenn du einen Wunsch in deinem Herzen hast, dann hör auf ihn, folge ihm. Es wird sich immer ein Weg finden, auch wenn du am Anfang noch nicht siehst, wie genau dieser Weg aussieht. Die Antwort wird kommen - beim Tun! Denn nichts ist schlimmer, als Stillstand. Komm in Bewegung, umgib dich mit positiven Menschen, lies inspirierende Bücher, geh raus mit deiner Idee und all das Gute, das du in diese Welt bringst, wird um ein Vielfaches zu dir zurück kommen. Hab vertrauen - in dich und in das Universum. Denn das Leben ist immer für und nicht gegen uns.

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